Schulgeschichte

Der Namensgeber der Christian-Heinrich-Zeller-Schule
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Christian Heinrich Zeller wurde am 29.3. 1779 auf Schloss Hohenentringen (bei Tübingen) geboren. Auf Wunsch seines Vaters studierte er bis 1800 Jura und war dann als Rechtsanwalt in Ludwigsburg tätig. Weil er aber die Parteien lieber zu Vergleichen überredete als dass er lange Prozesse führte, sah auch sein Vater ein, dass er nicht zum Advokaten taugte. Seine Leidenschaft galt der Erziehung der Jugend und 1801 erhielt er eine erste Stelle als Hauslehrer in Augsburg. Als engagierter Vertreter der Reformpädagogik Pestalozzis bekam er bald Leitungsaufgaben an verschiedenen Schweizer Schulen. Nach über 10 Jahren Tätigkeit im Schuldienst wurde er zum christlichen Glauben bekehrt und von Freunden überzeugt, sich für vernachlässigte Kinder einzusetzen. Im ehemaligen Schloss Beuggen entstand eine Anstalt, in der Kinder lernen und arbeiten konnten; die begabtesten unter ihnen wurden zu Lehrern ausgebildet. So konnte Zeller die Vision Pestalozzis (dessen eigene Unternehmungen am Geldmangel scheiterten) weitgehend verwirklichen. Ermöglicht wurde ihm das durch zahlreiche Spenden. Unter seinem Einfluss entstanden 22 weitere Rettungshäuser in Baden-Württemberg, von denen mehrere heute noch bestehen. Zeller starb am 28.5.1860 in Beuggen. Die heutige Schule am Steigweg wurde im Jahr 1953 gebaut. Die Namensgebung erfolgte im Zusammenhang mit der Schulhauserweiterung, dem sogenannten Neubau, im Jahre 1965. Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist die Christian-Heinrich-Zeller-Schule eine reine Grundschule.